Das sind die 8 wichtigsten Social Media-Kanäle für Dein Unternehmen:

Aktualisiert: 29. Nov.

  • Facebook

  • Instagram

  • Twitter

  • TikTok

  • LinkedIn

  • Pinterest

  • YouTube

  • Vimeo



Das sind die 8 wichtigsten Social Media-Kanäle für Unternehmen


Was sind nun die wichtigsten Social Media-Kanäle 2022 für Unternehmen? Wo sollten sich Unternehmen und Startups besonders stark positionieren? Und was sind die spezifischen Eigenschaften der verschiedenen Social Media Kanäle? Zentrales Merkmal aller Plattformen ist vor allem die Interaktion. Die Kreation von eigenem Content ist meistens schnell und einfach und kann mit allen Kontakten geteilt werden. Je nach inhaltlicher als auch gestalterischer Art der Beiträge, eigenen sich jedoch unterschiedliche Social Media-Kanäle. Daher gilt es die Kommunikationen auf jede Plattform hin individuell anzupassen. Die folgenden Kanäle unterscheiden sich hinsichtlich der Kommunikationsaufbereitung und bieten damit diverse Möglichkeiten.


 

FACEBOOK


Die Mutter aller sozialen Medien gilt immer noch als das meist genutzte Netzwerk weltweit und zählt Milliarden von Usern pro Monat. Damit bietet die Plattform gute Chancen auf eine große Reichweite und gehört mittlerweile zu den Standard-Kanälen jedes Unternehmens. Wer hier nicht auf den Zug springt, verpasst ein wichtiges Portal um seine Kunden zu erreichen. Zusätzlich bietet Facebook den Vorteil, die Kommunikation je nach Belieben unterschiedlich aufzubauen. Texte, Bilder und Videos ermöglichen hier eine Varianz in den Beiträgen. Antworten können Nutzer in der Kommentarfunktion oder über Nachrichten, wenn es nicht öffentlich sein soll.

Ob Kunden, Partner oder die Öffentlichkeit, fast jede Zielgruppe wird hier erreicht. Dabei gilt es zu beachten, dass die Beiträge so gestaltet sind, dass sie für die Nutzer einen Mehrwert bieten. So kann Facebook durch seine Benutzerfreundlichkeit und die Austauschmöglichkeiten als geeignete Kommunikationsplattform für jedes Unternehmen punkten.

INSTAGRAM


Der Social Media-Kanal Instagram ist eine Tochter von Facebook und konnte im letzten Jahr eine große Zahl an Nutzer dazu gewinnen. Die Plattform wächst, und das immer rasanter. Als zweitgrößtes Netzwerk wird es daher auch stetig interessanter für Unternehmen. Die Kommunikation erfolgt über Bilder, kleine textliche Beschreibungen sowie zeitlich begrenzte Videos.

Neben diesen Möglichkeiten, kann über die Stories kommuniziert werden. Mit dieser besonderen Funktion kann der Kommunikator ein Video aufnehmen, dass nach 24 Stunden wieder gelöscht wird. Daraus ergibt sich ein vergänglicher Charakter, was der Kommunikation über die Stories-Funktion eine Exklusivität verleiht. Nutzer schauen möglicherweise eher rein, um nichts zu verpassen. Die Art der Beiträge wirkt daher sehr viel persönlicher und intimer, in gewisser Weise wird „Hinter die Kulissen“ geschaut. Wer sich für die Kommunikation auf dieser Plattform entscheidet, sollte diese Funktion somit unbedingt nutzen. Hier werden Authentizität und Glaubwürdigkeit groß geschrieben.

TWITTER


Der Mikroblogging-Dienst Twitter zählt ebenso zu den beliebtesten Social Media Kanäle weltweit und ist die Plattform, die die dritthöchste Nutzerzahl vorweist. Jeder User dieses Kanals kann in mittlerweile höchstens 280 Zeichen sogenannte Tweets hinaus senden. Bis Ende 2017 waren es sogar nur 140 Zeichen – lange Zeit das Markenzeichen von Twitter.

Die Idee hinter Twitter: Kommunikation in Echtzeit. Schnell, direkt und live. Daher sollte aber auch mehrfach am Tag „gezwitschert“ werden, sodass jeder Tweet einen Mehrwert für den Leser bietet. Besonders wichtig sind die Hashtags, die eine Vernetzung auf dem Netzwerk ermöglichen und die Reichweite steigern. Daher ist eine individuelle Kommunikation, die speziell auf diesen Kanal ausgerichtet ist, von hoher Bedeutung.

Obwohl Twitter viele Nutzerzahlen aufweist, gehört die Plattform nicht zu den meist genutzten in Deutschland. Hier haben Unternehmen die Macht der kurzen Tweets noch nicht wirklich erkannt. Doch gerade durch die Kurznachrichten können Firmen ihren Informationsservice ausbauen, damit schnell und direkt die Kunden adressieren und dadurch die Kundenbindung steigern.

TIKTOK


Der Durchstarter der letzten Zeit ist TikTok und das vor allem bei der jüngeren Generation. Diese zu erreichen geht zur Zeit nirgends besser als mit TikTok. Kurz erklärt funktioniert diese Plattform genauso wie Instagram, nur mit Musikclips statt Fotos. Selbstgedrehte Videos mit Filtern, Spezialeffekte und mit der Funktion lippensynchron Musikstücke nachzusingen, werden dort hochgeladen oder Videos anderer User konsumiert.

Durch gut platzierte Werbung kann TikTok als Social Media-Kanal in jeder Marketing-Strategie eingefügt werden. Aber auch das Produzieren eigener Videos sollte angedacht und beispielsweise mit Influencern durchgeführt werden. Verwendete Hashtags fordern dann die Community auf, Videos mit ähnlichem Inhalt zu drehen. Dadurch entsteht nicht nur eine direkte Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden, sondern auch die Möglichkeit mit einer guten Kampagne eine hohe Reichweite zu generieren und die Nutzer mit der Marke des Unternehmens zu verbinden.

LINKEDIN


LinkedIn kann ungefähr so viele Nutzer wie Twitter vorweisen und gilt als eines der wichtigsten Business-Netzwerke der Welt. Hier sind Inhalte jeglicher Art für alle Kontakte sichtbar. Doch in erster Linie richtet sich die Kommunikation auf diesem Social Media-Kanal an Unternehmenspartner oder Mitarbeiter. Diese Plattform bietet Nutzern die Möglichkeit das eigene Netzwerk aufzubauen, es für die berufliche Orientierung oder als Nachrichtendienst und Wissensaustausch zu nutzen.

Je intensiver die Nutzung der Plattform ist, desto eher lohnt sich hier die Investition für den Erwerb der Funktionen eines Premium-Accounts. Für die stetige Weiterentwicklung des Unternehmensbildes sollte hier regelmäßig Content kreiert werden. Aber so wie sich TikTok und Snapchat an eine eher jüngere Generation orientieren, erreicht LinkedIn vielmehr ältere beziehungsweise berufstätige Menschen. Diese Tatsache sollte daher in der inhaltlichen Ausrichtung der Kommunikation berücksichtigt werden.

PINTEREST


Diese Plattform unterscheidet sich deutlich von der Funktionsweise der anderen Social Media-Kanäle. Pinterest dient, vereinfacht ausgedrückt, als eine sehr große Pinnwand, auf die man als Nutzer Pins anderer Nutzer anpinnen kann. Diese interaktive Pinnwand wird von vielen als Inspirationsquelle und Ideenfinder genutzt. Auch die Erstellung eigener Pins und das Teilen dieser, ist als User möglich. Unter verschiedenen Kategorien sind die Beiträge zu finden und zusammengefasst auf der eigenen Pinnwand dargestellt.

Somit ermöglicht dieser Social Media-Kanal Unternehmen mit ansprechend gestalteten Pins die Chance, User, denen die Beiträge gefallen, als Multiplikatoren und Werbebotschafter zu nutzen. Denn gemerkte Beiträge erscheinen auf der privaten Pinnwand für jeden sichtbar und sind daher Aushängeschilder für das Unternehmen. Gelingt dies, kann Pinterest als geeigneter Kanal für die Stärkung der Kundenbindung und der Unternehmensmarke eingesetzt werden.

YOUTUBE


Die Videoplattform YouTube ist den meisten Unternehmen bereits bekannt. Dieser interaktive Plattform erlaubt das Hochladen von eigenen Videos und das Konsumieren und Kommentieren anderer Videos. Besonders gut bietet sich die Plattform an, wenn man eine videobasierte Marketing-Strategie aufbauen möchte. Denn das Hochladen von Content ist hier unkompliziert und schnell möglich.

Unternehmen nutzen diese Plattform, um ihren audiovisuellen Unternehmensauftritt zu erweitern. Da Bewegtbilder sehr viel mehr Menschen erreichen und darüber auch die Vermittlung von Informationen sehr viel besser gelingt, kann das Bespielen dieses Kanals für manche Unternehmen große Vorteile mit sich bringen und gehört damit zu den wichtigsten Social Media-Kanälen der heutigen Zeit.

VIMEO


Auch Vimeo ist eine Videoplattform, die dein Unternehmen für Online Marketing nutzen kann. Der Fokus liegt hier auf professionellem und hochwertigem Videomaterial, das Kreativität ausstrahlt. Grundlegend bietet es bietet eine Alternative zu YouTube, wer jedoch mehr als ein vorgeschriebenes Höchstmaß an Content veröffentlichen möchte, der muss zahlen. Dafür wirkt die Plattform hochwertiger und seriöser, was dem Kunden eventuell ein ebenso höheres Image vom Unternehmen vermittelt. Die Funktionen des Social Media-Kanals sind die gleichen wie bei YouTube. Daher hängt die Wahl der Plattform maßgeblich von dem Aufwand der Contentaufbereitung ab.


 

Wichtig für Unternehmen ist, dass nicht versucht wird auf jedem Kanal zu kommunizieren. Vielmehr sollte man sich auf wenige Plattformen beschränken, sodass die Kommunikation auf jedem Kanal individuell angepasst wird. So gilt es zu beachten, dass es für die eigenen Kunden bedeutsamer ist, gute Beiträge mit Mehrwert zu erhalten, als auf mehreren Plattformen mit mittelmäßigem Content umschwärmt zu werden. Daher ist die wichtigste Regel für die Kommunikation auf Social Media, dass die User mit qualitativ hochwertigen und regelmäßigen Beiträgen angesprochen werden, die zur Zielgruppe des Unternehmens passen.


 


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